Dr. L Engesaeter aus Bergen, Norwegen, berichtete über die Erfahrungen zur Infektionsprophylaxe bei der Implantation von TEP. Die sicherste Infektionsprophylaxe bei der TEP wird durch eine Kombination aus dem Einsatz von antibiotikahaltigem Knochenzement zusammen mit der mehrmaligen systemischen Antibiotikagabe am OP-Tag erreicht.
In Norwegen und in den Niederlanden hat sich der Einsatz von antibiotikahaltigem Knochenzement zur Infektionsprophylaxe als Standard etabliert. Auf Prof.Dr.G. Walenkamp, Niederlande, hält die Verwendung von antibiotikahaltige, Knochenzement bei Primärimplantationen für unbedingt erforderlich.